Vereinsgeschichte

01.09.1900 Ein paar opernbegeisterte Männer gründen - nach bester Schweizer Tradition - einen unabhängigen Verein.
bis 1911 Während 10 Jahren stellt der Verein auch seine Dienste dem heutigen Schauspielhaus zur Verfügung.
1935/36 Negativ-Schlagzeilen: Unterschlagung eines Vorstandsmitglieds gegenüber dem Theater. Der Betrag von 2'500 CHF wird dem Stadttheater zurückerstattet.
1940 Landesausstellung "Landi ": Der Verein wirkt an der Festaufführung anlässlich der Schweizer Landausstellung mit.
1945-1948 Der 2. Weltkrieg wirkt sich zwangsläufig auf die Vereinstätigkeit aus. Verschiedene Mitglieder müssen in den Aktivdienst einrücken.
10.07.1949 Der Statistenverein feiert das 50. Vereinsjahr (ein Jahr zu früh) unter Direktor des Stadttheaters Dr. A. Reucker.
1951/52 Freilichtaufführungen des "Zigeunerbarons " im Rieterpark.
1954/55 Erste Einsätze für das noch junge Medium Fernsehen.
bis 1964 Das Stadttheater ändert seinen Namen und wird zum Opernhaus Zürich. Der Verein nennt sich nun "Statistenverein am Opernhaus Zürich". Damaliger Direktor war Hermann Juch.
1973/74 Gastspielreisen mit dem legendären Startänzer Rudolf Nureyev und dem Ballett "Raymonda" nach Lausanne
1975 Der Statistenverein feiert sein 75-jähriges Bestehen im "Holiday Inn" in Regensdorf.
Claus Helmut Drese ist neuer Operndirektor. Seine Amtszeit bringt der Zürcher Oper vermehrt internationale Anerkennung.
1975-1978 Der Monteverdi-Zyklus wird nicht nur verfilmt, sondern führt auch zu zahlreichen Gastspielen, so nach Hamburg, Edinburgh, Wien, Berlin und nach Mailand an die Scala.
20.05.1981 Was über Jahrzehnte eine reine Männerangelegenheit war, ändert sich ab Mai 1981 mit der Aufnahme der ersten Damen.
09.09.1981 An diesem Tag leistet der Statistenverein seinen 500'000-sten Einsatz im Opernhaus. Mitglied Heinz Hasler ist der Glückliche, der an diesem Abend im rechten Moment das Theater betritt.
1982-1984 Umbauzeit des Opernhauses. Bevor der letzte Vorhang fällt, wird am 27. Juni 1982 noch ein rauschendes Fest gefeiert. Es beginnt die Zeit der Opera mobile mit Auftritten an den unterschiedlichsten Aufführungsorten vom Kongresshaus bis zum Stadthof 11, von Helsinki bis Zug. Dies begründet auch die nachfolgende Ära der Grossproduktionen im Hallenstation, wie Nabucco (1986), Aida (1988) und Turandot (1989). Boris Godunov (19??)
02.12.1984 Eröffnung des neurenovierten Opernhauses mit der Festvorstellung der "Meistersinger von Nürnberg".
1985/86 Gegen Ende der Spielzeit wechselt die Direktion des Opernhauses von Claus Helmut Drese zu Christoph Groszer.
1989 Das Kirow-Theater Leningrad gastiert mit "Fürst Igor" und "Eugen Onegin". Der Statistenverein wirkt innerhalb des fremden Ensembles mit.
1990 Grosses Fest im Hotel "Belvoir" in Rüschlikon anlässlich des 90. Geburtstags des Statistenvereins
1991 Per Ende des Theaterjahres wechselt nebst der Direktion des Opernhauses von Christoph Groszer zu Alexander Pereira auch das Präsidium des Statistenvereins. Nach 22 ereignisreichen Jahren an der Vereinsspitze tritt Hans Aeschbach von seinem Amt zurück. Mit Elsbeth Treichler wird die erste Vereinspräsidentin gewählt und bestätigt somit die Gleichberechtigung im Statistenverein.
1992/93 Intensive Zusammenarbeit mit der umstrittenen Ruth Berghaus als Regisseurin.
18.09.1999 100. Generalversammlung im Hotel "Viktoria Jungfrau" Interlaken.
01.09.2000 Galadiner zum 100-jährigen Jubiläum im Grand Hotel Dolder.